Info Kompakt vom 01. April 2025
Moderiert von Marcia Strohm
01.04.2025
Wechsel an der Spitze von PanEco
In der Geschäftsleitung der Stiftung PanEco in Berg am Irchel gibt es einen Wechsel. Martin Schmid und Loredana Sorg übernehmen per sofort die Geschäftsführung, wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt. Sie lösen Marcel Etterlin und Irena Wettstein ab, die die Stiftung PanEco seit rund zehn Jahren geleitet haben. Schmid verfüge über langjährige Erfahrung in Umweltfragen und in der internationalen Zusammenarbeit. Sorg studierte Agrarwissenschaften an der ETH Zürich und war in der agrarökonomischen Beratung und Regionalentwicklung in der Schweiz tätig. Die Stiftung PanEco setzt sich seit über 27 Jahren für den Natur- und Artenschutz im In- und Ausland ein.
Deponie Rafz: Ein Güterzug alle zwei Tage erwartet
Wenn die geplante Deponie bei Rafz realisiert wird, soll der grösste Teil des Deponiematerials mit dem Zug angeliefert werden. Vorgesehen ist, dass das Material dann mit Lastwagen vom Bahnhof zur Deponie gebracht wird. Das geht aus einer Antwort des Zürcher Regierungsrats auf eine Anfrage von GLP-Kantonsrat Beat Hauser hervor. Der Kanton Zürich hat rund 400 Standorte für neue Deponien geprüft. 23 dieser Standorte sollen in den kantonalen Richtplan aufgenommen werden. Dazu gehört die Deponie in Rafz. Hauser wollte nun wissen, mit wie viel zusätzlichem Verkehr gerechnet werden muss, wenn die geplante Abfallgrube realisiert wird. Dazu schreibt der Zürcher Regierungsrat, dass etwa ein Güterzug alle zwei Tage Material nach Rafz bringen wird. Hinzu kommen etwa fünf Lastwagenfahrten pro Tag.
Umfrageergebnis bestätigt schlechtes Bild der katholischen Kirche
Um den Ruf der katholischen Kirche im Kanton Zürich steht es schlecht. Das bestätigt nun das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Katholischen Kirche zur Reputation der Kirche im Kanton, wie sie in einer Medienmitteilung schreibt. Die Studie bestätigt, was schon Zwischenresultate angedeutet haben. Mehr als jedes vierte Mitglied der katholischen Kirche kann sich vorstellen, aus der Kirche auszutreten. Bei der reformierten Kirche ist es rund jedes fünfte Mitglied. Der Grund für das Ergebnis der Umfrage sei eindeutig der Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche. Diese Fälle sollen weiter aufgearbeitet und der Gesellschaft Rechenschaft darüber abgelegt werden, heisst es in der Mitteilung. Weiter sei das Bild der katholischen Kirche auch in der öffentlichen Wahrnehmung schlecht. 15 Prozent der Befragten beurteilen das Bild der katholischen Kirche als gut, 65 Prozent als schlecht. Besonders kritisch seien junge Frauen und Konfessionslose.