Regionalnachrichten vom 01. April 2025, 16.30
Vorgelesen von Maximilian Wiggenhauser
01.04.2025
Grosser Stadtrat will Postulatenflut abarbeiten
In der heutigen sechsten Sitzung des Schaffhauser Stadtparlaments geht es vor allem darum, die Traktandenliste abzuarbeiten. Es stehen keine Vorlagen des Stadtrates zur Debatte. Es sind grossmehrheitlich Postulate von Parlamentarierinnen und Parlamentarier traktandiert. Das Postulat der Grünen-Stadtparlamentarierin Daniela Furter fordert unter anderem eine Verlängerung des Fahrverbots bei der Schule Emmersberg. SVP-Grossstadtrat Hermann Schlatter fordert in seinem Postulat, dass das Parkieren in der ersten Stunde in den Parkhäusern der Altstadt gratis ist. Damit Besuchende überhaupt einen Überblick über freie Parkplätze haben, soll es ein Parkleitsystem geben. Ein entsprechendes Postulat hat der SVP-Grosstadtrat Michael Mundt verfasst. Weiter wird auch das Postulat vom ehemaligen SP-Grossstadtrat Christian Ranft behandelt. Er fordert, dass der Stadtrat eine Aufklärungskampagne gegen sexualisierte Gewalt und Vicitim Blaming lanciert.
Brüngger will mehr Bürgerlichkeit in der Kleinen Kammer
Severin Brüngger will einen bürgerlichen Schaffhauser Ständerat. Deshalb kandidiert er für den freien Schaffhauser Ständeratssitz. Heute hat die Schaffhauser FDP mitgeteilt, dass sie den 46-jährigen Linienpilot ins Rennen um den freien Sitz schicken will. Er musss allerdings noch von der Parteibasis bestätigt werden. Die Parteiversammlung ist am 10. April. Brüngger schätzt seine Chancen als gut ein, wie er im Interview mit Radio Munot sagt. Brüngger ist seit 2021 Mitglied des Schaffhauser Stadtparlaments und seit diesem Jahr Mitglied des Schaffhauser Kantonsparlaments. Sollte er gewählt werden, würde er beide Ämter aufgeben.
Kleiner Rückgang bei Moderhinke im Kanton Zürich
Die Methoden zur Bekämpfung der Moderhinke im Kanton Zürich scheinen Wirkung zu zeigen. Wie der Kanton mitteilt, sei die Verbreitung der Krankheit seit der Einführung eines Bekämpfungsprogramms deutlich zurückgegangen. Bei der Moderhinke handelt es sich um eine bakterielle Krankheit, die Wiederkäuer, vor allem aber Schafe betrifft. Die Tiere erleiden starke Schmerzen und können ihre Klauen nicht mehr richtig belasten. Im letzten Herbst wurde ein schweizweites Programm eingeführt, um die Krankheit zu bekämpfen. Im Kanton Zürich leben rund 20’000 Schafe in 760 Ställen. Vor Einführung des Bekämpfungsprogramms seien zwischen 15 und 40 Prozent der Schweizer Schafe von der Moderhinke betroffen gewesen. Mittlerweile liege der Wert im Kanton Zürich schätzungsweise bei 11 Prozent.
Peter Stohler wird von Leitungsaufgaben in zwei Museen entlastet
Der Direktor des Thurgauer Kunstmuseums und des Ittinger Museums, Peter Stohler, wird zwischenzeitlich von seinen Führungspositionen enthoben. Wie der Kanton Thurgau in einer Medienmitteilung schreibt, soll Stohler damit entlastet werden. In den vergangenen Monaten habe er seine Tätigkeiten aus gesundheitlichen Gründen nicht wie gewünscht ausführen können. Bis spätestens Ende Jahr soll die Situation neu beurteilt werden. Bis dahin sollen das Ittinger Museum und das Kunstmuseum interimistisch geleitet werden. Stohler werde seinen kuratorischen Tätigkeiten weiterhin nachgehen.