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Regionalnachrichten vom 03. April 2025, 11.30

Vorgelesen von Jonas Mielsch

03.04.2025

Stadt Schaffhausen erneut mit Rekordgewinn

Die Stadt Schaffhausen kann sein Ergebnis nochmals steigern. Im Jahr 2024 verzeichnet die Stadt erneut einen Rekordgewinn von knapp 73 Millionen Franken. 69 Millionen Franken werden allerdings in finanzpolitische Reserven zugewiesen. Somit liegt der ausgewiesene Gewinn bei 3,4 Millionen Franken. Das positive Ergebnis sei erneut dank der Unternehmenssteuern zu Stande gekommen, teilt die Stadt in einer Mitteilung mit. Die Stadt Schaffhausen konnte Unternehmensteuern von 116 Millionen Franken einnehmen. Das sind 41 Millionen Franken mehr als budgetiert waren.

Thurgauer Finanzausgleich 2024: Diessenhofen profitiert, Steckborn muss zahlen

Die Gemeinden Diessenhofen, Basadingen-Schlattingen und Wagenhausen erhalten für das letzte Jahr Geld aus dem Thurgauer Finanzausgleich. Das teilt der Kanton Thurgau mit. Diessenhofen bekommt rund 160’000 Franken. Wagenhausen und Basadingen-Schlattingen erhalten je 25’000 Franken. Zur Kasse gebeten werden dafür unter anderem die Stadt Steckborn und die Gemeinde Mammern. Steckborn muss rund 100’000 Franken in den Thurgauer Finanzausgleich einzahlen. Mammern etwa halb so viel. Insgesamt werden im Kanton Thurgau 21,6 Millionen Franken an finanzschwache Gemeinden ausbezahlt. Davon profitieren 39 Gemeinden. Das Geld stammt zu etwa 60 Prozent vom Kanton und zu rund 40 Prozent von den reichen Gemeinden.

Zürcher Regierung will Wahlrecht für Menschen mit Beistandschaft

Menschen, die unter umfassender Beistandstaft stehen, sollen im Kanton Zürich wählen und abstimmen dürfen. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat eine Anpassung der Kantonsverfassung. Im Kanton Zürich sind rund 400 Personen, die unter Beistandschaft stehen, vom Stimmrecht ausgeschlossen, wie die Zürcher Regierung heute mitteilte. Eine Behördeninitiative aus der Stadt Zürich will dies ändern. Der Kantonsrat hatte diese an den Regierungsrat überwiesen. Dieser unterstützt das Anliegen, will allerdings keinen Flickenteppich in den Gemeinden. Deshalb legt er dem Kantonsrat einen Gegenvorschlag vor. Dieser sieht vor, den Stimmrechtsausschluss von Menschen mit umfassender Beistandschaft sowohl auf Kantons- als auch auf Gemeindeebene aufzuheben.

Kinder-ÖV-Angebot führt künftig auch an den Rheinfall

Der Zürcher Verkehrsverbund ZVV bietet ab sofort familienfreundliche Tagesreisen zum Rheinfall an. Die sogenannten Ringo-Reisen wurden um einen Ausflug an den Rheinfall erweitert. Das schreibt der ZVV in einer Medienmitteilung. Bei den Ringo-Reisen handelt es sich um Themenreisen für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren. Für jede Reise gibt es eine Ringo-Broschüre. Darin enthalten sind Geschichten, ein Reisebeschrieb und Informationen zu den ÖV-Mitteln, die auf der Reise genutzt werden. Die neue Reise an den Rheinfall führt vom Bahnhof Dachsen über den Rheinfall bis in die Winterthurer Altstadt.

Schaffhauser Polizei warnt vor Betrugmasche mit falschen Rechnungen

Eine Schaffhauser Firma erhielt Ende März eine Rechnung von einer vertrauten Plattform für Adressdienstleistungen und Telefonnummern. Die Firma zahlten aufgrund von bisherigen Dienstleistungen der Plattform die Rechnung. Wie die Schaffhauser Polizei nun mitteilt, handelte es sich allerdings um eine Betrugsmasche mit sogenannter „Fake-Rechnung“. Die Schaffhauser Polizei ermittelt diesbezüglich und weisst daraufhin Rechnungen immer zu überprüfen. So soll unter anderem die IBAN des Rechnungsstellers geprüft und mit alten Rechnungen kontrolliert werden.